
Ravioli-Teig richtig dünn ausrollen – Tipps 2026
Warum macht dünner Teig Ravioli so besonders?
Willkommen! In diesem Artikel lernen wir, wie man den Teig dünn ausrollt. Wir zeigen, welche Tipps wirklich helfen. So können wir zusammen dünne, leckere Ravioli wie Nonnas kochen.
Ein einfaches Rezept nutzt 400 g Tipo 00 und 4 Eier. Das macht etwa 40 Ravioli. Nach einer Ruhe von 1 Stunde im Kühlschrank wird der Teig weicher. Man kann den Teig mit Hand oder Nudelmaschine wie Marcato/Atlas dünn ausrollen.
Wir helfen euch als eure Guides. Wir geben Tipps für Paare und Hobbyköche in Deutschland. Wir erklären, welche Werkzeuge nützlich sind: Mattarello, Nudelmaschine, Teigrad und Ravioliausstecher.
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Wesentliche Erkenntnisse
- Mit 400 g Tipo 00 und 4 Eiern erhält man rund 40 Ravioli.
- Teigruhe ~1 Stunde im Kühlschrank verbessert Elastizität und lässt dünner ausrollen.
- Handtechnik und Pastamaschine (z. B. Marcato/Atlas) sind beide effektiv.
- Wenige, klare Werkzeuge sparen Zeit: Mattarello, Teigrad, Ravioliausstecher.
- Wir begleiten euch vom Rezept bis zum Kochen – praktisch und entspannt.
Ravioli-Teig richtig dünn ausrollen – Tipps 2026
Wir lieben es, Ravioli zu formen! Die richtige Teigkonsistenz ist wichtig. Sie sorgt dafür, dass Teig und Füllung gut zusammenarbeiten.
Warum die richtige Dicke entscheidend ist
Zu dicker Teig macht das Teig zu zähen. Zu dünne Blätter reißen beim Füllen.
Die perfekte Teigstärke verhindert das. So können Aromen gut durchkommen, ohne dass der Teig zu dominant wird. Hobbyköche und Paare wissen: Gute Teigkonsistenz macht das Ergebnis besser.
Was „dünn“ für verschiedene Ravioli-Formate bedeutet
Für normale Ravioli sollte der Teig so dünn sein, dass man die Füllung sehen kann. Mini-Ravioli brauchen dickere Wände. Große Ravioli können etwas dicker sein.
Beim Ausrollen mit Maschine arbeiten wir Schritt für Schritt. Handausrollen bedeutet, den Teig so dünn zu machen, dass er fast durchsichtig ist. Man muss den Teig regelmäßig entspannen.
Kurzüberblick: Handtechnik vs. Pastamaschine für dünne Teigbahnen
Handarbeit gibt uns Kontrolle über die Oberfläche. Auf Holzbrett mit Mattarello entstehen persönliche Muster. Es lehrt uns viel über den Teig.
Pastamaschinen machen gleichmäßige Bahnen schnell. Modelle wie Marcato Atlas haben verschiedene Stufen. Sie sind ideal für große Mengen und für die, die Zeit sparen wollen.
- Vorteile Hand: präzise Kontrolle, minimaler Gerätebedarf, feine Textur.
- Vorteile Maschine: Konsistenz, Tempo, weniger Kraftaufwand.
- Praktische Faustregel: Rezept 400 g Tipo 00 und 4 Eier ergibt rund 40 Ravioli nach dünnem Ausrollen; eine Stunde Ruhe im Kühlschrank erleichtert das teig dünn ausstrecken.
Grundrezept und Teigkonsistenz für dünne Teigbahnen (Tipo 00, Semola)
Wir lieben es, gemeinsam ein gutes ravioli rezept auszuprobieren. Ein stabiles Grundrezept gibt Sicherheit beim nudelteig zubereiten. Es schafft die Basis für sehr dünne Bahnen. Mit der richtigen teigkonsistenz lassen sich zarte, aber reißfeste Platten formen.
Typische Basis: 400 g tipo 00 und 4 Eier ergeben rund 40 mittelgroße Ravioli. Der Teig wird kräftig geknetet. Er wird in Frischhaltefolie gewickelt und etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen gelassen. So entspannt sich das Gluten und das Ausrollen wird leichter.
Rein eierteig aus tipo 00 bietet eine seidige Oberfläche und feine Geschmacksnoten. Er passt wunderbar zu empfindlichen Füllungen wie Ricotta und Spinat. Die Konsistenz ist glatt, elastisch und lässt sich hauchdünn ziehen.
Eine 50:50-Mischung mit semola di grano duro sorgt für mehr Biss und Formstabilität. Semola-Teige brauchen mehr Wasser. Sie ergeben griffigere Bahnen, die robustere Füllungen besser tragen.
Beispiel für eine Semola-Variante: 300 g semola + 100 g tipo 00 und etwa 150 ml Wasser. Das Resultat wirkt weniger glänzend, bleibt aber sehr formstabil beim Kochen.
Die richtige teigkonsistenz ist entscheidend: Der Teig soll geschmeidig sein, nicht kleben. Elastisch und leicht federnd fühlt er sich richtig an. Zu trocken bedeutet Risse beim Ausrollen. Zu nass führt zu Kleben an Brett oder Maschine.
Kleine Anpassungen helfen: Ein paar Tropfen Wasser gegen zu trocken, eine Prise tipo 00 gegen zu klebrig. Das richtige Verhältnis von Mehltypen beeinflusst Elastizität und Griff.
Mit der passenden Mischung und Ruhezeit erreichen wir dünne, gleichmäßige Bahnen ohne Risse. Dieses Grundrezept ist die Basis zum Experimentieren beim nudelteig zubereiten und für das Fein-Tuning der teigkonsistenz.
Teig kneten und Ruhezeiten für maximale Elastizität
Wir zeigen, wie man den Teig richtig knetet und wie lange er ruhen sollte. So werden die Ravioli zart und elastisch. Ein paar einfache Tipps erleichtern die Arbeit.

Handkneten vs. Küchenmaschine: Dauer und Techniken
Beim Handkneten spüren wir jede Bewegung. 10–12 Minuten langes Kneten sorgt für einen weichen Teig. Das ist perfekt für kleine Mengen und für die Kontrolle.
Die Küchenmaschine spart Zeit und macht den Teig gleichmäßig. Für ein einfaches Rezept braucht man 6–8 Minuten. Bei Semola-Varianten sind 8–10 Minuten nötig, damit das Gluten sich entwickelt.
Optimale Ruhezeiten bei Kühlschrank- oder Raumtemperatur (30 Min bis 2 Std.)
Nach dem Kneten wickeln wir den Teig in Folie ein. So trocknet er nicht aus. Bei einem Eierteig ist eine Stunde im Kühlschrank ideal.
Bei Raumtemperatur reichen 30 Minuten bis 2 Stunden. Semola- und Wasserteige brauchen oft länger, bis zu 2 Stunden, um sich zu entwickeln.
Feinabstimmung: Wenn der Teig zu klebrig oder zu trocken ist
Wenn der Teig zu klebrig ist, fügt man vorsichtig Mehl hinzu. Bei der Maschine reicht oft schon 1 Teelöffel Mehl, um ihn zu verbessern.
Wenn der Teig zu trocken ist, gibt man 1 Teelöffel Olivenöl oder ein wenig Wasser dazu. Ein Hauch Olivenöl macht Eierteig geschmeidiger.
Das Ziel ist ein elastischer Teig, der nicht klebt, aber noch weich ist. Diese Tipps helfen, die perfekte Konsistenz zu erreichen.
| Verfahren | Knetdauer | Teigruhe | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Handkneten | 10–12 Min | 30 Min–2 Std (Raum) oder 1 Std (Kühlschrank) | Feines Gefühl, ideale Kontrolle, gute Elastizität |
| Küchenmaschine (Knethaken) | 6–8 Min (Tipo 00), 8–10+ Min (Semola) | 30 Min–2 Std (je nach Mehl), 1 Std im Kühlschrank empfohlen | Schnelle, gleichmäßige Glutenentwicklung, gleichmäßige Textur |
| Feinabstimmung | Kurz nachkneten bei Bedarf | luftdicht in Folie | Kein Austrocknen, bessere Verarbeitung beim Ausrollen |
Vorbereitung der Arbeitsfläche und Hilfsmittel für dünnes Ausrollen
Bevor wir anfangen, machen wir die Arbeitsfläche sauber und ordentlich. Eine kurze Vorbereitung spart Zeit und Nerven. Ein rutschfestes Brett oder eine freie Küchenarbeitsplatte sorgt für Sicherheit beim Arbeiten.
Welche Oberfläche passt am besten
Ein Holzbrett ist ideal für Handarbeit. Es bietet leichte Griffigkeit und eine traditionelle Textur. Eine Steinplatte bleibt kühl und stabil, ideal für feuchte Teige oder große Mengen.
Das Brett sollte rutschfest sein. Ein dünnes Küchentuch unter dem Brett hilft. Die Oberfläche muss sauber und trocken sein, damit der Teig nicht ansetzt.
Dosiertes Bemehlen und Lagerung
Sparsam mit Mehl umgehen ist wichtig. Zu viel Mehl macht den Teig trocken. Wir streuen Mehl nur außen auf, nicht zwischen den Schichten.
Beim Lagern von fertigen Ravioli ist Hartweizengrieß besser als Mehl. Er verhindert das Verkleben ohne die Oberfläche zu verkleben oder matschig zu machen.
Nützliche Werkzeuge für feine Teigbahnen
Ein mattarello ist perfekt für dünnes Ausrollen. Eine glatte Holzrolle ohne Griffe gibt gleichmäßigen Druck. Bei großen Mengen ist eine Nudelmaschine von Marcato praktisch.
Ein Teigrad liefert saubere Kanten und schnelle Schnitte. Ravioliausstecher sorgen für gleichmäßige Formen. Glas oder Tasse zum Markieren, Backpapier zum Zwischenlegen und ein Kuchengitter zum Vorfrieren gehören ins Setup.
| Arbeitsmittel | Vorteile | Wann einsetzen |
|---|---|---|
| Holzbrett | Gute Griffigkeit, traditionelle Textur | Handausrollen, kleinere Mengen |
| Stein-/Arbeitsplatte | Kühl, stabil, große Fläche | Feuchte Teige, große Portionen |
| Mattarello | Präzise Druckkontrolle, feines Ausrollen | Teig dünn ausstrecken per Hand |
| Nudelmaschine (z. B. Marcato) | Schnell, gleichmäßige Bahnen, Aufsätze | Große Mengen, wiederholtes Ziehen |
| Teigrad | Saubere Kanten, dekorative Schnitte | Zuschneiden und Design |
| Ravioliausstecher | Gleichmäßige Formen, bessere Versiegelung | Fertige Ravioli in Serie |
| Hartweizengrieß (Semola) | Verhindert Kleben beim Lagern | Zwischenlagerung fertiger Ravioli (grieß statt mehl) |
Praktische Küchentipps: Teig in handliche Stücke portionieren. Bestäuben wir die Handrücken leicht mit Mehl, damit der Teig nicht klebt. Arbeiten wir in kurzen Durchläufen, damit die Teigbahnen Feuchtigkeit behalten.
Handtechnik: Mattarello-Technik und Rhythmus für sehr dünne Teigbahnen
Wir lernen, mit einfachen Techniken sehr dünne Teigbahnen zu machen. Diese Methode ist perfekt für gemütliche Küchenabende zu zweit. Es ist kurz, praktisch und bringt viel Erfolg!
Schritt-für-Schritt: Portionieren, Vorrollen, Drehen, Wickeln
1. Portionieren: Teilen Sie den Teig in 60–80 g Stücke. Den Rest kalt lagern.
2. Vorrollen: Rollen Sie den Teig kurz flach mit dem Mattarello. Dann ausrollen Sie ihn gleichmäßig.
3. Drehen: Drehen Sie den Teig um 90° und rollen Sie ihn erneut. Das sorgt für gleichmäßige Dicke.
4. Wickeln: Wickeln Sie den Teig um den mattarello, wenn nötig. Bauen Sie Spannung auf und rollen Sie weiter.
Es dauert etwa 10 Minuten, bis Sie den Teig gleichmäßig ausstrecken können.
Tipps zum Aufbau von Spannung im Teig ohne Risse
Drücken Sie gleichmäßig und nicht zu fest. Ziehen Sie nicht zu schnell.
Wenn der Teig sich spannt, lassen Sie ihn kurz ruhen. Das entspannt das Gluten.
30–60 Minuten Ruhe nach dem Kneten verringern Risse deutlich. So bekommen Sie dünne, elastische Flächen.
Vor- und Nachteile der Handausroll-Methode für Ravioli
Vorteile: Sie haben volle Kontrolle beim Formen. Das Holz des mattarello fühlt sich warm an. Handarbeit ist meditativ und ideal für kleine Mengen.
Nachteile: Handausrollen ist zeitaufwendig und erfordert Übung. Für große Mengen ist die Maschine effizienter.
Praxis-Tipp: Für unregelmäßige Bahnen helfen ein kurzer Durchgang durch die Pastamaschine oder weitere Feintuning mit dem mattarello, bevor Sie Ravioli formen.
Pastamaschine richtig nutzen: Stufen, Mehlung und Einstellungen
Wir erklären, wie man mit der pastamaschine am besten arbeitet. Es ist einfach und effektiv. So vermeiden wir Risse und ungleichmäßige Bahnen beim Ausrollen.
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Stufenfolge: Warum man nicht überspringen sollte
Starten wir immer mit der größten Öffnung, meist Stufe 0 oder 1. Das hilft, den Teig gleichmäßig zu formen.
Wenn wir den Teig schrittweise feiner machen, vermeiden wir Risse. Außen leicht bemehlen, aber nie Mehl zwischen den Schichten.
Wie oft durch die Maschine und wann Nacharbeiten per Mattarello nötig ist
Klassischer Eierteig braucht mehrere Durchgänge durch Stufe 0/1. Danach geht es schrittweise feiner. Semola-Teige benötigen oft mehr Durchläufe.
Bei Kanten oder Unebenheiten helfen wir mit dem mattarello. Es bringt die gewünschte Textur und glättet die Oberfläche.
Modellwahl und Materialhinweise
Wir bevorzugen robuste Metallrahmen. Weniger Plastik erhöht die Lebensdauer.
Marcato-Modelle, wie die Atlas-Serie, sind ideal für ambitionierte Hobbyköche. Ein Atlas-Motor oder eine robuste Kurbel spart Kraft.
Separate Schneidaufsätze erleichtern Bandnudeln. Wir teilen den Teig in Portionen und bemehlen die Hände, um die Bahn zu lösen.
Ravioli formen und schneiden: Dünne Bahnen sauber füllen und versiegeln
Beim Formen von Ravioli ist es wichtig, die Teigbahnen sauber zu befüllen und sicher zu verschließen. Kleine Details sind entscheidend, damit die Füllung beim Kochen hält und der Teig nicht aufreißt. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt der Teig zart und die Arbeit fließt.
Die richtige Menge an Füllung ist wichtig. Eine Portion, so groß wie eine Walnuss, reicht meist aus. Zu viel Füllung kann den Teig instabil machen. Bei der Herstellung von Ravioli verwenden wir ½–1 TL je nach Größe.
Die Konsistenz der Füllung ist auch wichtig. Sie sollte cremig sein, aber nicht zu flüssig. Zu feuchte Masse kann den Teig aufweichen und beim Kochen aufgehen lassen. Manchmal binden wir Ei, Ricotta oder Pflanzenfrischkäse ein, um die Konsistenz zu verbessern.
Um Luft zu entfernen, arbeiten wir systematisch. Erste Bahn auf Grieß legen, dann die Füllung setzen und die zweite Bahn locker darauf legen. Danach die Luft von der Mitte zu den Rändern drücken. Die Ränder leicht mit Wasser oder Ei bestreichen und fest andrücken.
Nachpressen macht die Ravioli dichter. Wir verwenden die Handfläche oder eine Gabel, um die Ränder zu verschließen. Ein Ravioliausstecher hilft, die Ravioli gleichmäßig und oft besser zu verschließen.
Beim Zuschneiden wählen wir das richtige Werkzeug. Ein Teigrad gibt eine dekorative, gezackte Kante und eignet sich für Rechtecke. Ein runder Ravioliausstecher schafft saubere Kreise. Für große Mengen ist ein Pizzaschneider praktisch.
Zwischenlagern auf Grieß verhindert Kleben. Vorher überschüssiges Mehl vom Rand bürsten, damit die Versiegelung hält. Wenn die Füllung zu feucht ist, lassen wir sie abtropfen oder binden sie mit Parmesan oder Semmelbröseln.
| Schritt | Praxis-Tipp | Werkzeug |
|---|---|---|
| Portionieren | Walnussgroß, ½–1 TL je nach Größe | Teelöffel, Portionierer |
| Luft entfernen | Mitte zur Kante drücken, Bahn nicht zu straff legen | Handfläche, Teigrad zum Fixieren |
| Ränder anfeuchten | Wasser oder verquirltes Ei dünn auftragen | Pinsel, Finger |
| Versiegeln | Fest andrücken, bei Bedarf mit Gabel nachpressen | Gabel, Ravioliausstecher |
| Zuschneiden | Passendes Werkzeug wählen für Form und Menge | Teigrad, Ravioliausstecher, Pizzaschneider |
| Zwischenlagern | Auf Grieß statt Mehl, einzelne Lagen vermeiden | Backblech, Grieß |
Lagerung, Vorbereiten und Einfrieren dünn ausgerollter Ravioli
Wir zeigen, wie man dünne Ravioli sicher lagert und einfriert. So bleibt das zarte Mundgefühl erhalten. Kleine Tricks sparen Zeit und bewahren Qualität.
Zwischenlagerung auf Grieß
Wir legen Ravioli auf ein grießbestreutes Tuch. Hartweizengrieß verhindert das Festkleben ohne die Oberfläche zu verändern. Beim Kochen schütteln wir überschüssigen Grieß ab.
Bei mehreren Lagen trennen wir die Schichten mit Backpapier. Mehl kann an der Oberfläche kleben bleiben und die Textur verändern. Deshalb bevorzugen wir grieß statt mehl.
Richtige Vorfriertechnik
Zum Einfrieren legen wir die Ravioli einzeln auf ein Backpapier oder Kuchengitter und frieren sie vor. Das Vorfrieren über Nacht sorgt dafür, dass die Stücke ihre Form behalten.
Nach dem vorfrieren füllen wir die festen Ravioli in Gefrierbeutel oder luftdichte Behälter um. Gefrorene, ungekochte Ravioli können direkt ins kochende Wasser gegeben werden. Auftauen ist nicht nötig.
Vorgekochte Varianten
Vorgekochte Ravioli lassen sich ebenfalls einfrieren. Zum Erwärmen geben wir sie in siedendes Wasser oder in heiße Sauce. Je nach teigdicke benötigen sie etwa fünf bis sechs Minuten.
Wie Teigdicke die Haltbarkeit beeinflusst
Die teigdicke entscheidet, wie robust Ravioli beim einfrieren und auftauen sind. Dünnere Bahnen garen schneller und bieten ein feines Mundgefühl. Sie sind empfindlicher und reißen eher, daher behandeln wir sie besonders vorsichtig.
Dickere Teige halten Füllungen besser und sind stabiler beim Einfrieren und Auftauen. Für Planung empfehlen wir Portionen vorab zu denken, um wiederholtes Einfrieren zu vermeiden.
Lagerfristen und Temperaturen
Bei Raumtemperatur lagern wir gefüllte Ravioli nur wenige Stunden. Optimal sind 10–15 °C auf einem grießbestreuten Tuch. Im Kühlschrank bleiben ungekochte Ravioli 24–48 Stunden frisch.
Im Tiefkühler sind sie mehrere Monate haltbar, wenn wir die vorfriertechnik anwenden und luftdicht verpacken.
Praktische Tipps zum Handling
- Einzelne Lage für das Vorfrieren befolgen, danach umfüllen.
- Grieß statt mehl nutzen, um Oberflächen zu schonen.
- Beim Kochen gefrorene Ravioli direkt ins Wasser geben.
- Auf die teigdicke achten: zarter Genuss oder robustere Haltbarkeit planen.
Kochen, Saucenwahl und Präsentation für zarte, dünne Ravioli
Wir zeigen, wie man zarte Ravioli sanft kocht und die richtige Sauce wählt. So bleiben die Teigkissen zart und die Präsentation ansprechend.
Kochtechnik
Benutzen Sie viel Wasser und salzen Sie es stark, etwa 10 g Salz pro Liter. Bringen Sie das Wasser zum Sieden und reduzieren Sie die Hitze. So kocht es sanft.
Ein Ravioli ist fertig, wenn er an der Oberfläche schwimmt. Die Teigdicke und die Füllung bestimmen die Kochzeit.
Testen Sie ein Exemplar, um die perfekte Zeit zu finden. Nutzen Sie eine Schaumkelle, um die Hülle nicht zu beschädigen. So bleibt die zarte Struktur erhalten.
Saucenwahl
Zu dünnem Teig passen feine, leichte Saucen besser als schwere. Butter-Salbei oder Zitronenbutter heben die Füllung ohne zu überdecken. Für kräftigere Füllungen wie Kürbis oder Gorgonzola sind milde Sahnesaucen oder eine feine Sugo ideal.
Wählen Sie leichte, aromabewusste Komponenten. Die richtige Sauce lässt die Aromen der Füllung strahlen und schützt die Hülle.
Anrichten und Finish
Ravioli kurz in heißer Pfanne mit der Sauce schwenken. So verbindet sich alles. Anrichten Sie sie auf vorgewärmten Tellern und bestreuen Sie sie mit frisch geriebenem Parmesan oder Parmesanspänen.
Frische Kräuter wie Basilikum oder Thymian setzen grüne Akzente. Ein paar Tropfen gutes Olivenöl oder knusprig gebratene Salbeiblätter runden das Gericht ab. Achten Sie beim Anrichten auf sanftes Handling, damit Form und Füllung intakt bleiben.
| Aspekt | Empfehlung | Nutzen |
|---|---|---|
| Wasser & Salz | Viel Wasser, 10 g Salz/Liter | Sorgt für Geschmack, verhindert Kleben |
| Hitze | Sanftes Sieden, nicht stark kochen | Schont die Hülle, vermeidet Aufplatzen |
| Entnahme | Schaumkelle statt Sieb | Schonendes Handling |
| Saucenwahl | Leichte Butter-, Zitronen- oder feine Sugo | Betont Füllung, schützt dünnen Teig |
| Finish | Parmesan, Kräuter, Olivenöl | Optik und Aroma veredeln |
| Servier-Tipp | Vorwärmen der Teller | Hält Ravioli warm, verbessert Mundgefühl |
Fazit
Wir haben die wichtigsten Tipps für Ravioli zusammengefasst. Ein Basisrezept mit 400 g Tipo 00 und 4 Eiern macht etwa 40 Ravioli. Eine Teigruhe von rund einer Stunde ist sehr wichtig.
Der Teig sollte weder klebrig noch krümelig sein. Nur so kann man ihn richtig dünn ausstrecken.
Beim Portionieren sollte man sparsam sein und Grieß zum Lagern verwenden. Man kann entweder mit der Hand oder mit einer Pastamaschine wie Marcato oder Springlane arbeiten. Die Wahl hängt von der gewünschten Präzision ab.
Bei der Herstellung der Füllungen ist eine cremige, aber nicht zu flüssige Textur wichtig. Man sollte Luft entfernen und die Ränder sauber versiegeln.
Für die Lagerung und Garzeit empfehlen wir die Vorfriertechnik. Ravioli einzeln vorfrieren und dann im Gefrierbeutel lagern. Gefrorene Ravioli direkt ins kochende, gut gesalzene Wasser geben und sanft sieden.
Diese Schritte schützen dünne Bahnen und sichern zarte Ergebnisse.
Wir ermutigen Paare und Hobbyköche, mit diesen Tipps zu experimentieren! Ravioli selber zu machen ist ein sinnliches Erlebnis, das gemeinsame Momente schafft. Mit Übung und Liebe zum Detail gelingen hauchdünne Ravioli.
Wir begleiten euch gern auf diesem Weg.


